... und wieder ein Tie-Break

Den besseren Start erwischten allerdings die Rahdenerinnen, die nach einigen Annahmefehlern mit 10:4 in Führung lagen. Eine Angabenserie von Sarah Kalweit führte die Löhnerinnen aber wieder heran. Es gelang ihnen sogar im folgenden kleine Unsicherheiten der Gegnerinnen auszunutzen und ihrerseits einen 3-Punkte Vorsprung herauszuspielen, den sie bis zum 25:22 hielten. Im zweiten Satz war das Spiel trotz einiger Aufschlagfehler seitens der Löhnerinnen lange Zeit sehr ausgeglichen. Zwei kurz aufeinander folgende technische Fehler beim TuSpo Rahden, die vom ansonsten souveränen Schiedsgericht nicht erkannt wurden, führten zu einer kurzen Diskussion. Leider konnten die Rahdenerinnen die folgende Unkonzentriertheit des TV Löhne zum 25:18 Satzgewinn nutzen. Auch im folgenden dritten Satz fanden die Löhnerinnen nicht ins Spiel zurück. Durch viele einfache Fehler wurden die Gegnerinnen aufgebaut, so dass diese auch längere Ballwechsel für sich entscheiden konnten. Zwar kam der TV Löhne zum Schluß des Satzes noch einmal etwas heran, aber der Vorsprung war bereits zu groß: am Satzende stand es 25:19 für den TuSpo Rahden. Dennoch war die Aufholjagd nicht umsonst gewesen, denn die Löhnerinnen konnten durch den neuen Schwung das Spiel im vierten Satz wieder ausgeglichener gestalten. Starke Angriffe, insbesonders von Mittelblockerin Anna Köhler sorgten für Respekt bei den Gegnerinnen. Auch die Auswechselspielerinnen feuerten die Mannschaft gerade in diesem wichtigen Satz immer wieder an. Schließlich konnten die Löhnerinnen den Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Somit mußte erneut der Tie-Break entscheiden. Hier merkte man den Löhner Damen an, dass sie in dieser Saison bereits viele Fünf-Satz-Spiele absolviert hatten. Ruhig und konzentriert machten sie ihre Punkte, während die Nervosität bei den Spielerinnen aus Rahden größer wurde. So kam der TV Löhne zu einem ungefährdeten 15:9 Satzerfolg. Fazit: Ein hart erarbeiteter Sieg, bei der die Löhner Damen nach einer längeren Schwächephase wieder zu ihrem Spiel zurückfinden konnten. Die Abstiegsränge können sie aufgrund des schlechten Satzverhältnisses zwar nicht verlassen, aber der Anschluss wurde wieder hergestellt. Nachdem die beiden direkten Konkurrenten Neuenknick und Bielefeld am letzten Spieltag überraschenderweise gegen den Tabellenersten bzw. gegen den  Zweiten gewinnen konnten, trafen sie an diesem Spieltag direkt aufeinander. Auch dies zeigt, wie ausgeglichen und spannend die Bezirkliga der Damen ist. 

Es spielten: Lena Schroeder, Ellen Krüger, Daniela Koch, Sarah Kalweit, Anna Köhler, Carmen Wiehe, Jacqueline Fuchs, Martina Kubb und Wiebke Krüger, die zum ersten Mal nach ihrer Rückkehr aus Australien wieder zum Einsatz kam.


Geschrieben von: Andreas Albersmeier


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