Wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt

Dabei sah es zunächst nicht gut aus. Im ersten Satz offenbarten die Löhnerinnen große Schwächen in fast allen Bereichen, insbesondere in der Annahme. Die Bielefelderinnen konnten diese anfängliche Nervosität zu einem ungefährdeten 25:20 Satzerfolg nutzen. Im zweiten Satz legte der TV Löhne dagegen endlich die Nervosität ab und kam nach zwei unnötigen Aufschlagfehlern zu Beginn des Satzes sehr gut ins Spiel. Mit einer sicheren Annahme, gutem Blockspiel und starken Aufgaben wurden die Gäste unter Druck gesetzt, die nun ihrerseits viele Eigenfehler produzierten. Somit ging dieser Satz deutlich mit 25:16 an den TV Löhne. Im dritten Satz wurden die Bielefelderinnen wieder stärker und gestalteten das Spiel ausgeglichener. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Erst eine Aufschlagserie von Carmen Wiehe, die sich selbst durch zwei gegnerische Auszeiten und einen Spielerwechsel bei ihren Aufgaben nicht irritieren ließ, führte zum entscheidenden 24:18 Vorsprung. Die Gäste kamen zwar noch einmal heran, aber schließlich gewannen die Löhnerinnen diesen Satz mit 25:22. Auch der vierte Satz verlief zunächst ausgeglichen. Allerdings schlichen sich vermehrt Unkonzentriertheiten in das Löhner Spiel ein. So führten unnötige Fehler zum 22:25 Satzverlust. Wie so häufig mußten die Löhnerinnen daher in den Entscheidungssatz. In diesem Satz ließen sie dann aber nichts anbrennen und gewannen deutlich mit 15: 6. Mit dem zweiten Sieg in Folge halten die Damen somit Anschluß an das Mittelfeld der Bezirksliga. Erfreulich an diesem Spiel war insbesondere die verbesserte Paßgenauigkeit, die es Zuspielerin Lena Schroeder erlaubte, ihre Angreiferinnen gut in Szene zu setzen. Es spielten: Lena Schroeder, Daniela Koch, Ellen Krüger, Anna Köhler, Sarah Kalweit, Andrea Schildmann, Anika Fischer, Carmen Wiehe, Jacqueline Fuchs, Martina Kubb und Jutta Lenz, die für dieses Spiel aus der zweiten Damenmannschaft hochgezogen wurde, dann aber nicht zum Einsatz kam. 

Die Spielerinnen auf der Ersatzbank sorgten aber ebenso wie die zahlreichen Zuschauer für eine laustarke und wichtige Unterstützung der Löhnerinnen.


Geschrieben von: Andreas Albersmeier


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