TV Total auch beim 3:2 Krimi-Sieg in Bielefeld

Der erste Satz verlief nun gar nicht nach dem Geschmack der Löhnerinnen. Post SV ging mit einem Spielstand von 10:1 in Führung und die Löhnerinnen hatten das Gefühl, sich in einer vollkommen anderen Welt zu befinden. Es lief nichts mehr. Die Angaben wurden ihnen für die Füße gespielt, so dass ein Spiel überhaupt nicht zu Stande kam. Wenn die Angabe auf Seiten der Löhnerinnen war, konnte sie dort leider nicht gehalten werden. So kam man nun sehr schleppend zu Punkten, so dass es kein Wunder war, dass Bielefeld mit 19:4 in Führung lag. Die Löhner Mannschaft war selbst sprachlos und konnte sich dieses vollkommene Blackout alle Spielerinnen nicht erklären. Nach dieser unnötigen 11:25 –Satzniederlage, wurde der Satz komplett aus den Köpfen der Löhnerinnen gestrichen und noch einmal von vorne begonnen.Im zweiten Satz führten allerdings erst wieder die Bielefelderinnen mit 7: 2. Die darauf folgenden Angabeserien von Tanja Göckemeyer und Daniela Koch sorgten allerdings dafür, dass Löhne diesen Aufstand aufholte und letzten Endes mit 13:8 vorne lag. Den Löhnerinnen gelang es jedoch einen gewissen Vorsprung zu bewahren. Auf Seiten der Bielefelder kam es nun auch vermehrt zu Fehler, die sich positiv auf den Punktestand aus Sicht der Löhner bemerkbar machten, so dass diese den Satz souverän mit 25:15 für sich entscheiden konnten.Der dritte Satz begann ähnlich wie auch der zweite. Bielfeld ging zu Beginn des Satzes in Führung. Nach einem 10:7 für Bielefeld gelang den Löhnerinnen der Ausgleich. Durch eine Angabenserie mit drei Assen hintereinander von Zuspielerin Lena Schroeder gelangen die Löhnerinnen zu einem 11:16. Bielfeld schien nun auch nicht mehr ganz so stark zu sein, wie zu Beginn. Ein paar gute Blocks und variierende Angriffe brachten den Löhnerinnen den Sieg mit 15:25.Im vierten Satz meldete sich nun das laute Publikum der Bielefelderinnen, so dass die Löhnerinnen immer mehr Stimmung machen mussten und sich teilweise auch von den Anfeuerungen der Bielfelder Fans etwas eingeschüchtert haben lassen. Leichte Unkonzentration trat auf, die dazu führte, dass sie Löhnerinnen immer mehr Angaben nicht mehr in Feld befördern konnten und damit natürlich unnötige Punkte an den Gegner verschenkte. Dieser Satz, der erst ausgeglichen anfing, ging knapp mit 25:20 an den Post SV Bielefeld IV.Der fünfte Satz sollte nun alles entscheiden. Bis zum 3:3 war noch alles in Ordnung, doch Annahmefehler der Löhnerinnen wurden von Bielefeld zu einer Führung von 7:4 genutzt. Das Spiel wurde nicht besser: 8:5 für Bielefeld. Löhne blieb jedoch hartnäckig, denn allen Spielerinnen war klar, dass genau dieses Spiel gewonnen werden musste. 8 : 8. 10:10. 11:11. Dann endlich die Führung mit 13:11 für Löhne. Bei einem Stand von 11:14 ging die Angabe noch mal  an Bielfeld. Doch dann wurde der alles entscheidende Fehler von Bielefeld gemacht, so dass die Löhnerinnen das Spiel nach einem nervenaufreibenden Volleyball Krimi mit 3:2 gewannen. 

Geschrieben von: Sarah Kalweit


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